- So wurde die Überschriftszeile des Heideboten für den Juni 2026 gewählt. Ein Motto, das über dem Leben jedes Menschen stehen sollte.
- Gott hat jeden von uns, schon bei der Zeugung, und vor allem bei der Taufe, mit Namen genannt und uns gerufen, ja berufen, dem Leben Sinn zu geben. Er nennt uns beim Namen, er weiß immer, wer wir sind und wofür wir stehen. Und auch wir sollten Gott beim Namen nennen.
- Wie einen Freund, ja noch mehr, wie ein Familienmitglied, sollten wir Gott betrachten. Er ist mit uns in jeder Situation unseres Lebens. Er teilt mit uns Freud und Leid und er bleibt bei uns, ob wir es wollen oder nicht. Dies unterscheidet die Beziehung Gottes von Beziehungen zwischen Menschen. Egal wie die Situation ist, egal wie wir es betrachten oder fühlen: Im Gegensatz zu Menschen ist Gott IMMER bei uns. Dies hat er uns zugesagt.
- Und als Kinder Gottes gehen wir unseren Lebensweg, auch weil wir wissen, dass Gott uns „in die Hand geschrieben hat, uns zu lieben“. Er hat uns versprochen, immer bei uns zu sein, egal wie gut oder wie schlecht wir uns fühlen, egal ob wir ihm vertrauen oder von Zweifeln geplagt werden. Er ist bei uns – jeden Augenblick und zu jeder Zeit.
- Er wird uns auch nach unserem Tod mit Namen zu sich rufen, er hat uns, und hier schließt sich der Bogen, bei der Taufe versprochen, immer bei uns zu sein, auch in der Ewigkeit uns bei sich aufzunehmen.

Und so wissen wir:
„Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag,
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“