SR Heideboden Name red 2

Andau

Tadten

St. Andrä

Seelsorgeraum – Porträt

Der Seelsorgeraum Heideboden wurde in einem Artikel des Martinus, der Zeitschrift unserer Diözese , porträtiert. Unter folgendem Link könnt Ihr Gabriels Gedanken zur Entwicklung des Seelsorgeraumes lesen, was wir bisher schon erreicht haben und wie er sich die weitere Entwicklung des Seelsorgeraums vorstellt. Er ist stolz auf das, was wir in allen drei Pfarren schon gemeinsam erreicht haben, nur durch sein Tun allein wäre es nicht gegangen. Und er ist überzeugt, dass der weitere gemeinsame Weg gut gelingen wird. https://www.meinekirchenzeitung.at/burgenland-martinus/c-kirche-hier-und-anderswo/wir-sind-als-seelsorgeraum-eine-gemeinschaft_a37098

Ostern

Ostersonntag

Ostermontag

Ostern 2024

Die Osterkerze 2024 wurde von den Jugendlichen Nora Csukker, Luisa Meszaros, Lisa Scheiblhofer, Sophia Wurzinger und den PGR-Mitgliedern Anita Goldenits, Bettina Hoffmann und Diakon Andreas Wurzinger gestaltet.

Von Gründonnerstag bis Karsamstag waren unsere Ratschenkinder unterwegs. Am Karsamtag wurden sie vom PGR zu einem gemeinsamen Frühstück ins Pfarrheim geladen.

Mit offenen Augen

In Frankreich gab es den Brauch, dass sich am Ostermorgen die Menschen am Dorfbrunnen trafen und gegenseitig kaltes Wasser in die Augen spritzten – damit sie wach werden und offene Augen für das Wunder der Auferstehung haben.

Faszinierend, oder?

In der Osternacht erneuern wir unser Taufbekenntnis, in dem es auch heißt: „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen – so sei es.“

Danach werden wir mit Weihwasser besprengt und in unserer Taufe gefestigt, vor allem im Glauben an die Auferstehung.

Ich wünsche uns im Namen des gesamten Seelsorgeraum-Teams, dass wir auch heuer wieder das Wunder erlebt haben und täglich neu erleben, dass wir an die Auferstehung von Tod, Leid, Verzweiflung, Krise.. glauben können.

Gottes Liebe in Tod und Auferstehung seines Sohnes machen dieses Wunder möglich. Danke, Gott.

Auf Ostern zugehen mit offenen Augen!

Ich sehe, dass Du kommst – sie feiern Dich zu Beginn Deiner letzten Lebenswoche.

Und ich – ich feiere mit denen, denen das Lachen schon längst vergangen ist, unerwartet ein Fest des Lebens.

Ich sehe, Du feierst mit Deinen Freunden Pessach, plötzlich machst Du Dich zu stärkendem Brot, teilst es – zur Erinnerung an Dich.

Und ich – ich teile mit denen, die mein Da-Sein brauchen, wie einen Bissen Brot.

Ich sehe, Du gehst sehenden Auges in Deinen Tod, leidest, haderst, stirbst – als Gott und doch Mensch.

Und ich – ich weine mit Verzweifelten, halte sie im Arm.

Ich sehe, es ist einen Tag lang still – still, wie es nur im Grab sein kann.

Und ich – ich halte mich selbst mit all meiner inneren Leere aus, berge mich selbst, lasse den Tränen freien Lauf.

Ich sehe „das Licht, das aus der Finsternis kam und von jener nicht erfasst wurde“, die Funken entzünden eine Kerze.

Und ich – ich trage mein Erhellt sein in die Nacht, befreit von dem, was mich gebunden hat, der alte Mensch verbrannt, die reinigende Asche hat mich neu gemacht.

Ich sehe, das Grab ist leer. Suche Dich, wie Maria, erschrecke, weil Du plötzlich neben uns stehst.

Und ich – ich tanze freudig erlöst, lobe und preise meinen Gott, bin dankbar, dass Du auferstanden bist vom Tod, ihn überwunden hast.

Ich sehe, Deine Freunde gehen voll Schmerz nach Emmaus, sind traurig, weil Du nicht mehr da bist.

Und Du! – Du bist auf einmal da, neben ihnen, brichst ihnen das Brot, damit sie Dich erkennen und wieder froh werden – so wie ich in deren Nachfolge…

Gott, mit meinen neu geöffneten, fröhlich erlösten Augen lass mich Ostern in die Welt tragen, unabsichtlich verschwenderisch solidarisch engagiert.

Dein Weg war nicht umsonst, Jesus, Sohn von Gott …

Gertrud Nemeth