SR Heideboden Name red 2
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Andau
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Tadten
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St. Andrä
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Autor: Gertrud Nemeth

Seelsorgeraum – Porträt

Der Seelsorgeraum Heideboden wurde in einem Artikel des Martinus, der Zeitschrift unserer Diözese , porträtiert. Unter folgendem Link könnt Ihr Gabriels Gedanken zur Entwicklung des Seelsorgeraumes lesen, was wir bisher schon erreicht haben und wie er sich die weitere Entwicklung des Seelsorgeraums vorstellt. Er ist stolz auf das, was wir in allen drei Pfarren schon gemeinsam erreicht haben, nur durch sein Tun allein wäre es nicht gegangen. Und er ist überzeugt, dass der weitere gemeinsame Weg gut gelingen wird. https://www.meinekirchenzeitung.at/burgenland-martinus/c-kirche-hier-und-anderswo/wir-sind-als-seelsorgeraum-eine-gemeinschaft_a37098

Aufbrechen

Aufbrechen

Na, freut Ihr Euch schon auf den (Sommer) Urlaub?

Wohin geht die Reise? Welche Ziele sind möglich?

Was packe ich alles in den Koffer ein? Auf was kann ich im Urlaub verzichten? Brauche ich tatsächlich 5 Bücher/Woche mit?

Auf welche Gewohnheiten kann ich verzichten? Muss es wirklich ein Wiener Schnitzel am Meer sein?

Was brauche ich wirklich zum Wohlfühlen?

Oft reisen wir mit schwerem Gepäck, dabei verhindert der Druck, die 5 Bücher zu lesen, dass ich den Blick in die Landschaft am Urlaubsort schweifen lasse oder in Ruhe einen Kaffee trinke oder gar in einer kleinen Kapelle bete…

Wenn wir etwas zurück lassen, werden wir mit Neuentdeckungen reich beschenkt! Ganz sicher!

Wir brechen aber nicht nur in den Urlaub auf….

Wenn man einen Menschen kennenlernt, ist es ein Aufbruch zu möglichen gemeinsamen Zielen, auch wenn es bedeutet, auf Gewohnheiten zu verzichten, um ein neues Miteinander möglich zu machen; wenn Kinder auf die Welt kommen bricht die Beziehung zu neuen Ebenen auf, wenn ein Arbeitsplatzwechsel ansteht…

Letztlich war die Zeit der Pandemie auch ein Aufbruch in´s Unbekannte:

Wir haben gelernt, dass wir doch auf Vieles verzichten können, haben Gewohnheiten verändert und dadurch manch Neues vor der eigenen Tür entdeckt, das wir bisher übersehen haben und wurden oft reich beschenkt.

Aufbrechen verunsichert, ganz klar.

Aber auf eines brauchen wir nicht verzichten, es nimmt uns keinen Platz im Gepäck weg:

Seit der Taufe können wir uns darauf verlassen, dass Gott mit uns geht, wir sind seine geliebten Kinder, die Er nicht vergisst.

Gertrud Nemeth

Komm herab, o Heiliger Geist

Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not,

in der Unrast schenkst Du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile Du, wo Krankheit quält.

Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile Du, wo Krankheit quält.

Wärme Du, was kalt uns hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das Dir vertraut, das auf Deine Hilfe baut, Deine Gaben zum Geleit.

Lass in der Zeit bestehn, Deines Heils Vollendung sehn, und der Freuden Ewigkeit.

Zum Nachdenken:

Ich habe selbst die Pfingstsequenz noch nie so bewusst „gehört“, wie jetzt, als ich sie abschrieb.

Vielleicht ist das ja eine Idee auch für Euch – in einer ruhigen Minute immer wieder ein paar Zeilen abzuschreiben und so zu verinnerlichen.

Dieses Gebet berührt mich immer wieder, vor allem bei Aufbrüchen.

Wir gestalten mit dieser Homepage den Medienauftritt unserer drei Pfarren neu, wir können uns endlich wieder in der begeisterten Vielfalt der Menschen unserer drei Pfarren treffen und wieder gemeinsame Aktivitäten gestalten, wieder mehr zusammenwachsen…

Was gibt es bei Euch Neues?

„Ich weiß zwar nicht, wie der Heilige Geist genau aussieht, aber ich spüre immer wieder seine Kraft und diese Kraft wünsche ich den Firmlingen“. So hat Pater Karl Schauer die Predigt zur Firmung in Andau vor drei Jahren begonnen.

Diese Kraft wünsche ich uns, den Mut zum Aufbruch, zum Durchhalten, im Endspurt vor einem Ziel, nach dem wir Sehnsucht haben… in unserer begeisterten Vielfalt auch im Seelsorgeraum.

Gertrud Nemeth

Taufe

Durch das Heilige Wasser,

mit dem wir in der Taufe berührt werden,

und dem wärmenden Licht

aus dem Glauben an die Liebe Gottes

kann der Samen der Zusage Gottes,

geliebten Töchter und Söhne zu sein,

wachsen.

Eine kleine Pflanze,

die durch Stürme beim Wachsen immer wieder gebeutelt wird,

zum Blühen erstrahlt,

und doch manchmal verblüht.

Aber selbst im Verblühen

fällt der Same

des Vertrauens in die Liebe Gottes

in gute Erde.

Um immer wieder getränkt von der Erinnerung

an das Wasser der Taufe

im Licht des Vertrauens auf Gottes Wirklichkeit im Leben

neu zu wachsen,

neu zu werden.

Wir dürfen uns also überraschen lassen,

wie Gottes Liebe in uns,

immer wieder neu,

durch unser Handeln

in der Welt als staunenswerte Blumenwiese in aller Vielfalt

blühen kann und so auf Ihn weist.

8. Jänner 2022 gertrud nemeth