SR Heideboden Name red 2

Andau

Tadten

St. Andrä

Autor: Florian Hafner

Glaube, Hoffnung, Liebe

Wer kennt nicht die Darstellungen von Kreuz, Anker und Herz als Symbol für Glaube, Hoffnung und Liebe? Diese drei stehen für eine starke Verbundenheit, so als kann eins ohne das andere nicht bestehen. Gerade der Monat Mai ist ein Hochfest für die Liebe. Er bietet viele Themen an, aber ich möchte mit der Liebe beginnen: Viele Paare wählen diesen Monat für ihre Hochzeit aus. Wenn sich junge verliebte Menschen entscheiden zu heiraten, ihre Liebe mit einem JA zueinander bekräftigen, hoffen und vertrauen sie darauf, dass diese Liebe für immer hält. Gekrönt wird eine Beziehung meist, wenn ein Kind zur Welt kommt. Ein Kind ist die sichtbar gewordene Liebe. Die Liebe der Mutter zum Kind beginnt schon während es noch im Mutterleib heranwächst. Obwohl die Eltern dieses kleine Wesen noch gar nicht gesehen haben, lieben sie es schon und bauen eine Beziehung zu ihrem Kind auf. Diese Liebe ist unvergleichlich und hält ein Leben lang. Die Liebe ist facettenreich und nicht einfach zu beschreiben. Aus anfänglichem Verliebtsein kann eine tiefe, innige Liebe entstehen, die mit den Jahren wächst, zu Vertrautheit und blindem Verstehen heranreift und zu einer Sehnsucht nach dem Partner führt. Anders ist die Liebe zu Freunden, zur Natur, zur Musik, … um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn ich die Liebe in Farben beschreibe, würde ich die Farbe Rot für den Partner wählen – rot wie eine Rose, oder wie die Glut des Feuers. Für die Liebe zu Freunden würde ich die Farbe Gelb wählen – gelb wie die Sonnenblumen und die Sonnenstrahlen auf der Haut. Für die Familie würde ich die Farbe Blau wählen – blau wie der Himmel über uns, und blau wie ein Ozean. Die Natur erscheint in der Farbe Grün – grün in allen Schattierungen, wie sie ja die Natur malt. Und wie sieht dann die Gottesliebe aus? Die wäre in meiner Farbpalette in den Farben des Regenbogens: Diese Liebe hat alle Farben in sich und umspannt den ganzen Erdkreis.

Wie ist es aber mit der Liebe zu Gott? Ohne seine Liebe gäbe es uns Menschen nicht. Aber wie kann ich eine Liebe zu ihm aufbauen, ohne ihn zu sehen oder zu spüren? Vielleicht ist das so wie mit dem Kind, das im Mutterleib heranwächst: Man kann es nicht sehen, aber spüren und deshalb lieben. Wenn Gott für mich nicht (be)greifbar ist, wie soll ich ihn dann lieben können – wie an ihn glauben? Finde ich in Gott meinen Anker, der mich in stürmischen Zeiten festhält und mir Halt, Kraft und Hoffnung gibt?

Gibt es in der Natur nicht genug Wunder und Zeichen seiner Präsenz? Ich glaube ja! Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, kann dieses Wunder tagtäglich erleben. Blumen die wachsen, ohne dass sie gesät oder gepflanzt wurden – sie sind einfach da. Die Vögel, die Schmetterlinge und die Fische im Wasser – woher kamen die plötzlich? Ich bin davon überzeugt, sie sind Zeichen dafür, dass es ein höheres Wesen, einen Gott geben muss, der dies alles so wunderbar geschaffen hat! Alles gehört zum Plan Gottes, wir sind mit ihm, der Natur und allen Lebewesen verbunden. Gott kennt uns alle schon beim Namen, noch bevor wir zur Welt kommen. Er liebt uns als seine Kinder, und seine Liebe ist unvorstellbar – unendlich wie das Universum. Und so bleiben der Glaube die Hoffnung und die Liebe immer miteinander verbunden – oder wie es in der Bibel heisst:

Romy Hafner, Mai 2024

Lange Nacht der Kirchen

Unter dem Eindruck der vielen Konflikte und Kriege – auch in Europa – wurde von Florian Hafner aus Andau eine Friedensmesse komponiert. Die Texte stammen von Pfarrer Gabriel Kožuch und Romana Hafner. Die neunteilige moderne Messe wird von einem FRIEDENSCHOR des Seelsorgeraumes Heideboden und der BAND4PEACE in der Pfarrkirche St. Andrä am Zicksee aufgeführt. Anschließend wird zur Agape eingeladen.

Lange Nacht der Kirchen

Die Lesung des Autors Martin Franz Neuberger aus St. Andrä am Zicksee mit teils bereits veröffentlichten, teils ganz neuen Texten bildet den Auftakt zur Langen Nacht der Kirche im Seelsorgeraum Heideboden. Begleitet wird er dabei von der Andauer Musikgruppe FEEE, die neben eigenen Friedensliedern auch den einen oder anderen altbekannten Song darbieten wird.

Lange Nacht der Kirchen

Herzliche Einladung zur Langen Nacht der Kirchen, am 7. Juni 2024. Der Seelsorgeraum Heideboden ist auch heuer wieder dabei, mit 2 Veranstaltungen zum Thema Frieden. Wir beginnen in Andau mit einer musikalisch umrahmten Lesung und schließen mit der Friedensmesse in St. Andrä.

Die Lesung des Autors Martin Franz Neuberger aus St. Andrä am Zicksee mit teils bereits veröffentlichten, teils ganz neuen Texten bildet den Auftakt zur Langen Nacht der Kirche im Seelsorgeraum Heideboden. Begleitet wird er dabei von der Andauer Musikgruppe FEEE, die neben eigenen Friedensliedern auch den einen oder anderen altbekannten Song darbieten wird.

Unter dem Eindruck der vielen Konflikte und Kriege – auch in Europa – wurde von Florian Hafner aus Andau eine Friedensmesse komponiert. Die Texte stammen von Pfarrer Gabriel Kožuch und Romana Hafner. Die neunteilige moderne Messe wird von einem FRIEDENSCHOR des Seelsorgeraumes Heideboden und der BAND4PEACE in der Pfarrkirche St. Andrä am Zicksee aufgeführt. Anschließend wird zur Agape eingeladen.

Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit: Das Leben hat seine Zeit, der Tod hat seine Zeit.

Nicht umsonst habe ich diese Zeilen als Abwandlung eines Bibelzitates für meinen Beitrag gewählt.
Die Tage im künstlichen Koma, in den diversen Intensivstationen und Krankenhäusern am Rande des Sterbens haben meine Gedanken, ja mein Leben, grundsätzlich verändert. Ich habe noch nie in der langen Zeit, in der ich für unsere Homepages und unsere Zeitschriften (beginnend mit dem „Dreiturmecho“) schreibe, über meine eigenen Empfindungen geschrieben. Ich habe immer versucht, meine Gedanken so zu Papier zu bringen, dass sie nicht meinen psychischen oder physischen Zustand wiedergeben.
Nur jetzt muss ich über mich, über meine Gefühle und Sehnsüchte schreiben, da mir bewusst geworden ist, und zwar sehr stark, dass der Tod nicht mehr fern ist. Alles hat seine Zeit …
Ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen, als noch vor etwa einem Jahr. Ich schaue auf meinen Apfelbaum und denke: Werde ich seine Blüten überhaupt noch sehen und, wenn ich Glück habe, werde ich diese Äpfel noch essen können. Wenn ich meinen Teich sehe, kommt unwillkürlich der Gedanke, ob ich im Frühjahr oder im Sommer noch die Frösche hören kann, die mich in den Nächten in den Schlaf gequakt haben? Werde ich noch mit meiner Frau spazieren gehen können in der prallen Sonne unserer pannonischen Sommer? Jetzt aber ist die Zeit gekommen, dieses „menschliche“ Leben so zu leben, dass alles seine Sinnhaftigkeit hat. Alles hat seine Zeit …
Dennoch denke ich, dass die verbleibende Zeit immer kürzer wird, dass der Tod nicht mehr weit ist. Was erwartet mich? Ist es Gott, der Herr, der mich empfangen wird und vielleicht sagt: „Komm in mein Haus, du warst ein getreuer und guter Diener. Ich will dich neben mir haben“. Oder wird er sagen: „Du ungetreuer und böser Knecht. Du bist nicht würdig bei mir zu sein. Dir gebührt die ewige Verdammnis“: Alles hat seine Zeit …
Auch die Vergangenheit beginnt meine Gedanken zu beschäftigen. Es ist ja ganz natürlich, dass man angesichts eines nahenden Endes sein Gewissen erforscht und befragt, ob viele Dinge des Lebens schief gelaufen sind ober ob vielleicht doch auch sinnvolle Ergebnisse des Lebens zu verzeichnen sind. Auch stelle ich mir immer die Frage, wie ich mich vor einem ewigen Gericht, vor Gott, zu verhalten habe. Es ist mir schon klar, dass ich Gott nicht täuschen kann – denn er ist die Wahrheit. Also habe ich auch meine Wahrheit darzustellen, darf keinen Täuschungen unterliegen.
Ich weiß nicht, wie die Ewigkeit sein wird. Aber eines habe ich: unbegrenztes Vertrauen in den ewigen Vater, Vertrauen, dass er meine Handlungen gerecht beurteilen wird und in seiner unendlichen Liebe auch mir eröffnet, dass ich in die göttliche Ewigkeit eingehen kann.

Alles hat seine Zeit: Das Leben hat seine Zeit, der Tod hat seine Zeit.

ek

Ausatmen – Pause – Einatmen

Einer logischen Sache einen ganzen Artikel widmen, noch dazu in der Rubrik „Einfach zum Nachdenken“ – noch dazu zum Beginn des Jahres?
Und warum zuerst ausatmen, dann Pause, dann erst einatmen?!

Wir sind gewohnt, viel zu bekommen, viel zu haben, anzusammeln. Vieles können wir durch eigene Leistung erreichen – im Sinn der Überschrift also „einatmen“.
Aber wohin damit, wo hat das Erreichte Platz in meinem Leben?

Die Atmung macht es uns da nicht so leicht:
wenn wir im Stress nur einatmen, dann wird uns schwindlig.
Medizinisch betrachtet ist dann der CO2 Gehalt im Blut zu hoch. Erst, wenn man dann kontrolliert ausatmet, die alte, verbrauchte Luft hergibt, bekommt man wieder gut Luft. Irgendwie seltsam….
Aber so sagt uns der Körper: Atme zuerst aus, dann ein. Geht im Normalfall eh automatisch, manchmal probieren wir es anders.
Wir leben also in den scheinbaren Gegensätzen von ausatmen und einatmen,
übertragen gesagt, zwischen ausatmen – hergeben und einatmen – bekommen.
Es sind keine Gegensätze – es ist das Leben. Wir müssen zuerst etwas loslassen, bevor Neues gut Platz hat, wir Neues empfangen können.

Zu Beginn des neuen Jahres möchte ich Euch also anregen, das vergangene Jahr auszuatmen, loszulassen, abzuschließen.
„Das Luft Anhalten“ der Überschrift möchte Euch einladen, dankbar zurück zu schauen und einen ersten Blick nach vorne zu machen.
Um dann einzuatmen, dem neuen Jahr gut gestärkt entgegen zu sehen.

Ich möchte uns in diesem Vertrauen gerade zu Beginn des neuen Jahres stärken, denn unser Leben ist ein Geschenk Gottes („Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ So steht es im Buch Genesis 2,7), es ist in Gottes Hand gut geborgen.
Vor Gott dürfen wir ruhig werden, ausatmen, das alte hergeben. Er beurteilt uns nicht nach dem, was wir erreicht haben.
Im Innehalten sind wir eingeladen, einen Blick zurück zu machen und einen ersten Ausblick auf die neuen Wege zu machen.
Mit Seinem guten Segen, dem Einatmen also, stärkt er uns dafür.
Gertrud Nemeth

NEUE FRIEDENSMESSE

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes FRIEDENSCHOR, der Chorgemeinschaft Grenzlandchor Andau und Kirchenchor Tadten, wird die neu komponierte Friedensmesse im November 2 Mal aufgeführt – am 5.11. in Andau und am 12.11. in Tadten. Begleitet wird der Chor von unserer BAND4PEACE.

Die gemeinsamen Proben machen Spass, und die Vorfreude auf die Aufführung der Friedensmesse ist bei allen Beteiligten spürbar.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten in Andau und Tadten.

Feiern sie mit uns und lassen sie Gedanken des Friedens in ihr Herz!

GLÜCKLICH SEIN

Erzähl mir über das Glück deines Lebens!“

Diese Aufforderung kam für den alten Mann nicht überraschend. Um ehrlich zu sein, er hatte sie schon seit vielen Jahren ersehnt. Alle im Dorf wussten, dass er einst aussätzig gewesen war. Sie erinnerten sich, dass er eines Tages den ganzen Mut zusammengenommen hatte, um vor Jesus niederzufallen und ihn zu bitten, er möge ihn heilen. Und so sprach der alte Mann:

Das Glück meines Lebens ist gekommen, als Jesus mir gesagt hat: Ich will es – werde rein!“ Und da leuchten die Augen des alten Mannes vor Freude und Dankbarkeit. (Matthäusevangelium 8, 1-4).

Erzähl mir über das Glück deines Lebens!“

Diese Aufforderung möchte ich dir für die kommenden Tage des Monats Oktober (Rosenkranzmonat) mitgeben. Denk mal darüber nach, was das Glück für dich persönlich ist und was dich glücklich macht. Nimm dir Zeit dazu. Vielleicht entdeckst du ja, dass du – trotz allem – schon jetzt ein „glücklicher“ Mensch bist (wie ich). Wenn du das nicht sehen kannst dann mach es doch, wie der Mensch im Matthäusevangelium. Bitte Jesus und seine und unsere Mutter um das, was du wirklich brauchst. Ich bin mir sicher, dass Jesus zu dir sagt: „Ich will es – werde glücklich!“

In Grenzen leben

Wenn du die einfachen Sommerblumen
mit offenem Herzen siehst,
kannst du in ihnen erahnen,
dass das Leben nach jedem Tod weitergeht.

Ein kleines Samenkorn,
im Herbst in die Erde gelegt,
über den Winter in der Totenstarre,
vom Frühlingsregen getränkt,
ist jetzt zur Blüte erstrahlt.

Komm näher, mach dein Herz auf,
lass dich berühren,
genieße den Moment.
Ihr zarter Duft zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht,
ihre Schönheit schenkt dir Freude.

Beschenk dich immer wieder mit solchen,
nur scheinbar unscheinbaren, Augenblicken.
Blicke aus den Mauern der Begrenzungen des Lebens
durch s Fenster in die unendliche Freiheit als Kind Gottes.

Und das Leben in Grenzen wird grenzenlos schön…

Messe zum Schulanfang

Am 4. September versammelten sich alle Schüler aus Andau und Tadten (MS Andau), sowie die Kinder der VS Andau in der Pfarrkirche Andau zum Schuleröffnungsgottesdienst. Pfarrer Dr. Peter Okeke segnete die Kinder der 1. Klasse der VS und deren Eltern und Großeltern.